Real bestehende Lösungen (Best Practice)
- Thüringen ist generell engagiert, z. B. Schulamt Ostthüringen
- Freiwilliges Digitales Jahr kann unterstützen, aber nicht ersetzen, weil sie sind ja noch nicht ausgebildet
Kontakt von Medienbildung & Schule:
- Akteursdatenbank der FSMT – muss aber noch an Schulen bekannt werden
- Kontakt zu Schule über Orte: Hort, Bibliotheken auch in Schulgebäuden
- Ansprechperson für Medienbildung an der Schule (Hort-Koordination, Schulsozialarbeit)
Inspiration holen, um Förderung anders zu denken.
- Denk-Bunt-Förderung läuft gut, auch pünktlich,
- auch Förderung des Ehrenamtsgesetzes oder
- Seniorenmedienbildungsprojekte oder
- Technikförderung
Förderung von Personal
- Smart City: kann Personal bezahlen: 4 Mitarbeiter; Medienpädagogen
- 1 Mitarbeiterin bei Jena Kultur, die Fördermittel sucht
Leistungen, die als Eigenanteil anerkannt werden können (statt Geld)
- Arbeitsplatz
- Raum/Miete mit Betriebskosten
- Lizenzen, Abonnements
- Technik (anteilig, vieles ist vorhanden)
- ehrenamtliche Tätigkeit
Kreativität in Mittelbeantragung: Andere Fördertöpfe nutzen, die nicht direkt mit Medien zu tun haben
- Kita, Mehrgenerationenhäuser, etc.
- Ganztag (z. B. BMBFSFJ)
- Schulen nehmen andere Mittel (außer Schulbudget) z. B. Schulförderverein (Kleinstbeträge), Refinanzierung
- Kommunen
- Krankenkassen haben Fördermöglichkeiten zu Gesundheit & Prävention
- Beispiel: bei „Fit und gesund in der Kita“ gibt es ein „Medienkompetenzmodul“ für Kita, um sich selbst Konzepte zu schaffen
- „Leitfaden Prävention“ durch Krankenkassen
Vorschläge für Lösungen (noch nicht bestehend)
Haushaltsplanung: Medienbildung auf die Agenda aller Ministerien
- insbesondere Bildungs- und Familienministerium bei Förderungen zusammenarbeiten
- in die Fläche gehen
- in Kommunen verankern (z. B. bestehende Orte: Bibliotheken, Probierladen)
Leichter zugängliche Förderung(sabläufe)
- Medienbildungsprojekte auch mal IM Unterricht stattfinden lassen
- Dauer-Akkreditierung bekommen (z. B. mind. für 1 Schuljahr oder bis Abmeldung à einmalige Qualitätsprüfung)
- nicht immer wieder neu bewerten
- Idee: Konzepte, die Medienbildner haben: Schule, Eltern etc. anbieten
Faire Förderung für Fachexpertise
- Honorarsatz als Basis unabdingbar (auch Thillm-Honorarsätze sind unter aller Professionalität für Bachelor- oder Master-Abschluss)
- Gebraucht werden qualifizierte Mitarbeitende, die langfristig angestellt sind; aufseiten der Lernenden wichtig für Vertrauensbasis und Beziehungsarbeit
- Medienpädagogen als Experten für Medienbildungsangelegenheiten
Zusammendenken von Förderflickenteppich
- Mehr zielgruppenübergreifende Förderung
- Idee: Fundraising alle gemeinsam darüber Gedanken machen à Struktur aufbauen, die vom Land finanziert wird und für alle übernimmt und vermittelt.
Formate, die noch nicht stark gefördert werden
- 1:1 Beratungen
- Zusätzlich angestelltes Medienpädagogisches Fachpersonal
- Fortbildungen für Medienpädagoginnen und Medienpädagogen
- Aus-, Fort- und Weiterbildung für pädagogisches Personal