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„Medienbildung ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft und für alle Generationen.“

Grundtenor aus dem Politik-Talk am 18. März 2026

Jahrestreffen-Snacks

Diese kleinen Häppchen für die Medienbildung in Thüringen sind Zitate oder Zusammenfassungen aus verschiedenen Programmpunkten unseres Jahrestreffens am 18. März 2026 in der Sendehalle in Weimar. Ein kleines Menü, das in mehreren Gängen auf Social-Media-Kanälen der Fachstelle auf Facebook, Instagram und LinkedIn serviert wird. Reinschauen und "Guten Appetit!"

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Herausforderungen und praxisnahe Lösungen

Die Dokumentation

Die mehr als hundert Akteure aus der Medienbildung, der Politik und Verwaltung in Thüringen einte zum Jahrestreffen der Fachstelle Strategische Medienbildung in der Klassikerstadt eine gemeinsame Aufgabe: Mehr Medienkompetenz für Menschen jeden Alters, von ganz Klein bis Groß, in ganz Thüringen zu erreichen, Medienbildung in die Fläche zu bringen.
Dazu wurde viel gemeinsam besprochen, wurde in den einzelnen Panels gemeinsam gearbeitet und erarbeitet. Viele Idee und Lösungsansätze sind daraus entstanden, die es nun im Kleinen wie im Großen umzusetzen gilt.
Ergebnispapier Jahrestreffen 2026
Das hier vorliegende Ergebnispapier baut auf den Erkenntnissen des Kick-Offs der Fachstelle Strategische Medienbildung 2025 auf (Impulspapier).
Mit diesen hier dokumentierten Ergebnissen des Jahrestreffens 2026 hat das Medienbildungsnetzwerk Thüringen einen weiteren Meilenstein absolviert auf dem Weg, alle zu erreichen. Bis zur Zielgeraden wartet zwar noch viel Strecke, doch sind wir gemeinsam ein entscheidendes Stück vorangekommen. Dafür unseren großen Dank! Der zur Auftaktveranstaltung 2025 tragende Slogan: "Gemeinsam sind wir stark!" wird uns auch künftig begleiten und die anstehenden Aufgaben meistern lassen.
#Medienbildungfüralle #MedienbildunginThüringen #Medienkompetenz

Ergebnispapier Jahrestreffen 2026

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„Medienbildung bewerben“

Leitung Panel: Hannah Kleinbub, FLIMMO - Elternratgeber für TV, Streaming & YouTube

Kernaussage:
Medienbildung erreicht alle am besten durch 

  • eine Kombination aus digitalen und analogen Kanälen, 
  • kurzen, alltagsnahen Inhalten,  
  • gezielter Vernetzung und
  • kontinuierlicher Präsenz im Lebensumfeld der Zielgruppen.

Mehr zu FLIMMO

Was sind die zentralen Herausforderungen?

  • Sichtbarkeit: Medienpädagogische Angebote und Projekte sind oft vorhanden, erreichen ihre Zielgruppen aber nicht ausreichend im Alltag.
  • Überinformation: Eltern, Lehrkräfte und Fachkräfte sind mit vielen Themen konfrontiert – Medienbildung muss sich „bemerkbar machen“, ohne zu überfordern.
  • Heterogene Zielgruppen: Unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Kindern, Lehrkräften, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Fachkräften erfordern passgenaue Ansprache.
  • Ressourcen: Zeit, Personal und Budget sind begrenzt; regelmäßige, qualitativ hochwertige Öffentlichkeitsarbeit ist aufwendig.
  • Mehrwert-Erwartung: Social-Media-Inhalte müssen kurz, relevant und alltagsnah sein – reine Information ohne Nutzen erzeugt wenig Resonanz.
  • Notwendigkeit zur Weiterentwicklung: Regelmäßige Reflexion bestehender Kon-zepte ist nötig, um neue Kommunikationswege zu nutzen und wirksam zu bleiben.
  • Sichtbarkeit: Medienpädagogische Angebote und Projekte sind oft vorhanden, erreichen ihre Zielgruppen aber nicht ausreichend im Alltag.
  • Überinformation: Eltern, Lehrkräfte und Fachkräfte sind mit vielen Themen konfrontiert – Medienbildung muss sich „bemerkbar machen“, ohne zu überfordern.
  • Heterogene Zielgruppen: Unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Kindern, Lehrkräften, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Fachkräften erfordern passgenaue Ansprache.
  • Ressourcen: Zeit, Personal und Budget sind begrenzt; regelmäßige, qualitativ hochwertige Öffentlichkeitsarbeit ist aufwendig.
  • Mehrwert-Erwartung: Social-Media-Inhalte müssen kurz, relevant und alltagsnah sein – reine Information ohne Nutzen erzeugt wenig Resonanz.
  • Notwendigkeit zur Weiterentwicklung: Regelmäßige Reflexion bestehender Konzepte ist nötig, um neue Kommunikationswege zu nutzen und wirksam zu bleiben.

Wie erreiche ich möglichst alle? Best Practices

Dort ansetzen, wo Menschen ohnehin sind:

  • Social Media mit kurzen Videoformaten, Verlinkung zu vertiefenden Inhalten und aktiver Einbindung (z.B. Feedback über WhatsApp).
  • Klassische Pressearbeit zur Ergänzung und zum Erreichen weniger digital affiner Zielgruppen. Bürgerradios nutzen.
  • Wissenschaftliche Studien zur Bedarfsanalyse anfertigen.

Öffentlicher Raum als Kommunikationsfläche

  • Infoscreens in Arztpraxen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Wartebereichen.
  • Format: Kurze, niedrigschwellige Formate wie Zahlen des Tages, Mini-Quizze oder Wissenssnacks.

Lebensphasen und Anlässe nutzen und Beratungsanlässe schaffen.

  • U‑Untersuchungen, Geburtsvorbereitungskurse, Angebote von Krankenkassen und Gesundheitszentren.
  • Format: Übergabe von kompakten Broschüren oder kurzen Impulsen zur Medienerziehung.

Nudging statt Belehrung

  • Kleine, positive Impulse, die gewünschtes Verhalten erleichtern und attraktiv machen.
  • Themenlisten, was in den verschiedenen Projekten/Angeboten passieren kann.

Übersicht Teilnehmende

BartschErikaMit Medien e. V. | Projekt MEiFA
Dr. Benndorf-HelbigBeateThüringer Volkshochschulverband e.V.
BinderPetra LuiseFachstelle Strategische Medienbildung Thüringen
EberhardtMichael-
FitzSandraMedienbildungszentrum der Thüringer Landesmedienanstalt
HenselAnneTMSGAF - Referat Familien- und Seniorenpolitik
HilleDonataRadio F.R.E.I.
KleinbubHannahProgrammberatung für Eltern e. V.
KlemmFranziskaStiftung Zuhören
KrellerAnikaLie Detectors
MascherKirstenKoordinierungsstelle Medienbildung Sachsen
MüllerClaudiaDeutschland sicher im Netz e. V.
RamdaniYasmina-
RauhMathiasDistanz e. V.
SchülerChristinaThuringia International School
SchulzMarioMedienCafé EISENACH
StedryMarie-ThereseWaldspatz-Medien
WeißAnnaSPREUWEIZEN
ZimmermannAnjaDer Kinderschutzbund Landesverband Thüringen e.V., Projekt "MedienCoPiloten"
ZwickertFrank-

zum Ergebnispapier
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"Medienpraktisch vor Ort arbeiten oder neue Räume schaffen"

Leitung: Sara Delinger-Parčetić, Probierladen Jena

Kernaussage:
 

Medienbildung erreicht alle, wenn die Angebote

  • sichtbar und auffindbar sind,
  • vor Ort in niedrigschwelligen Anlaufstellen und
  • unterwegs mobil flexibel ebenso präsent sind sowie
  • auf die Bedarfe konkret eingehen.

Mehr zum Probierladen

Was sind die Herausforderungen?

  • Wie können wir vermehrt strukturschwache Orte in Thüringen erreichen?
  • Wie können wir besser ältere Menschen erreichen, die keine bis wenige Berührungspunkte mit der Digitalisierung haben?
  • Wie können Strukturen, wie z. B. der Probierladen, in ganz Thüringen etabliert werden?

Wie erreichen wir alle? Best Practices

  • Thüringer Seniorenmedienbildungsstrategie und -netzwerk 
  • Digitaler Engel Thüringen ist ein Projekt zur digitalen Teilhabe älterer Menschen in Form von offenen Beratungsangeboten und Informationsveranstaltungen.
  • Das Best-Practice-Beispiel „Digitaler Engel“ richtet sich gezielt an strukturschwache, ländliche Regionen, erhält zudem viele Anfragen aus städtisch geprägten Orten, mit vergleichsweise vielen Einwohnern und entsprechenden Medienangeboten. 
  • Es gibt ein Infomobil, mit dem vor allem strukturschwache Orte im ländlichen Raum Thüringens angefahren und Veranstaltungen durchgeführt werden.
  • Um die Zielgruppe zu erreichen ist es wichtig, vorhandene Strukturen zu identifizieren und ein entsprechendes Netzwerk zu den jeweiligen Akteuren aufzubauen. 
  • Bei guter Durchführung und Rücksichtnahme auf Wünsche und Bedürfnisse, spricht sich das Projekt positiv herum.
  • Förderung durch Sponsoring

 

Herausforderung

           Lösung

Projekt

Probierladen Jena

 

 

 1.

 

 

Herausforderung: (1) Idee in ganz Thüringen etablieren und ausweiten

(2) Kontinuität des Angebots über Förderzeitraum 2027 hinaus sichern

Digitale Senioren-Medienstrategie des Sozialministeriums (Netzwerk und Förderung)

Mischförderung, Sponsoring

Projekt

Medienunternehmer Markus Baierl

 

 

2.

Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Herausforderung: Kundschaft ist schlecht geschult

 

Projekt

Hörspielwiese.de / Hörspielprojekt

Akteursdatenbank

 

3.

 

 

Auerworld-Festival: Mitstreiter (Fachkräfte Audioproduktion) gesucht (ehrenamtlich) für Workshops (Medienpädagoginnen und -pädagogen) und Kuration

Kontaktbörse, Übersicht der Akteure mit Filtern

Projekt

Thueringen.digitaler-engel.org

 

 

4.

 

 

Zielgruppe Senior*innen 

  1. Verstätigung des Projekts

  2. Akquise ist sensibel „alles muss perfekt sein“ – Bedürfnisorientiert

  3. Anfragen im Umland: Fehlende Strukturen (Ansprechpersonen, Technik etc.)

  • Idee für Akquise: vorhandene Kurse in Seniorentreffs nutzen, vertrauenswürdige Multiplikatoren bzw. Kontaktpersonen finden (z. B. Pfarrer, OT-Bürgermeister)

  • Regelmäßige Angebote aufbauen, niedrigschwellig

Übersicht Teilnehmende

AbbasMartinaDeutschland sicher im Netz e. V. - Digitaler Engel Thüringen
BätzigAndreaFachstelle Strategische Medienbildung Thüringen
BaierlMarcusOMAKO, Inh. Marcus Baierl
BierauJulianeOKJ
BrandClaudiaMedienzentrum der Ev. Kirche in Mitteldeutschland
Delinger-ParčetićSaraProbierLaden Volkshochschule Jena
DornLukasProbierLaden Volkshochschule Jena
FrankeJulianeProjekt "Digital? Nur mit Kinderrechten!"/DKSB
HeinrichOlafJenaplan-Schule Jena
HeyMelanieThILLM
HohmannAnikaProjekt „MedienCoPiloten“/DKSB
KnappeDianaThüringer Staatskanzlei
LampeSelinaWartburg-Radio Eisenach
LöweKristinaStadt- und Regionalbibliothek Erfurt
SalzerJulianeGoldener Spatz
WeinreichClaudiaBauhaus-Universität Weimar
WürfelMarenUniversität Erfurt

Zum Ergebnispapier
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„Medienbildung aus der Perspektive der Zielgruppen – Austausch zwischen Peers ermöglichen“

Leitung: Marie-Kristin Heß, Thüringer Landesmedienanstalt

Kernaussage:
 

Alle Zielgruppen lassen sich am besten erreichen, wenn medienpädagogische Angebote 

  • flexibel in ihren Formaten und Inhalten

  • strukturell eingebettet und 

  • über mehrere Zugangswege, lebensnah vermittelt werden. 

  • Umsetzung in Schule, Familie und Freizeit gleichermaßen

Zum TMBZ der TLM

Was sind die Herausforderungen?

  • Heterogene Zielgruppen: Unterschiedliche Bildungshintergründe der Teilnehmenden erfordern flexible, niedrigschwellige Angebote.
  • Nachhaltige Motivation: Medienscouts und Schulen langfristig zu aktivieren ist schwierig, besonders ohne feste strukturelle Verankerung im Schulalltag.
  • Zugang zu Lehrkräften: Lehrerinnen und Lehrer für Workshops mit bestimmten inhaltlichen Schwerpunkten zu erreichen, gestaltet sich als herausfordernd.

Wie erreiche ich alle?

Differenzierte Lernformate anbieten

  • ergänzend zu Präsenzangeboten 
  • Materialien für Selbstlernphasen bereitstellen (z.B. TLM), um unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

Strukturen und Räume schaffen

  • Vernetzungsräume zur Verfügung stellen (z.B. Smart City Jena)
  • Schulen als Orte für außerschulische Peer-to-Peer-Angebote nutzen (LKJ)

An bestehende Pflichtaufgaben anknüpfen

  • Lehrkräften aufzeigen, dass Inhalte der Angebote ohnehin im Lehrplan verankert sind und durch externe Partner unterstützt werden (Landespolizei, Medienbildungsakteure (siehe Akteur-Sammlung).

Mehrkanalige Ansprache

  • Medienscouts aktiv in Elternabende einbinden, um Reichweite in die Familien zu erweitern (TLM).
  • Kinder und Jugendliche direkt ansprechen, nicht ausschließlich über Lehrkräfte (z.B. Goldener Spatz).

Vernetzung und Kooperation stärken

  • Zusammenarbeit zwischen Institutionen nutzen, um Zugänge zu Zielgruppen zu erweitern und Ressourcen zu bündeln.

Übersicht Teilnehmende

BenderCarolLKJ Thüringen
HanischEmma PaulineSRB - Das Bürgerradio im Städtedreieck Saalfeld-Rudolstadt-Bad Blankenburg
HeßMarie-KristinThüringer Landesmedienanstalt (Medienscouts-Vorstellung)
LorenzCarolinErnst-Abbe-Hochschule Jena
MierschBastianMit Medien e.V.
SacherJulianeStadt- und Regionalbibliothek Erfurt
WachsmuthFrankMedienCafé EISENACH
WenkElisabethGoldener Spatz
Weth von derFlorence Thüringer Landesmedienanstalt (Flimmo-Vorstellung) 

Zum Ergebnispapier
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„Medienbildung über Zielgruppen hinaus denken“

Leitung: Gerrit Neundorf, Spawnpoint - Institut für Spiel- und Medienkultur e. V.

Kernaussage:

Alle Zielgruppen können wir nicht erreichen, aber wir sollten es versuchen, indem Angebote

  • von Anfang an inklusiv gedacht
  • nicht nach Zielgruppen, sondern anhand von Themen und Inhalten gestaltet und
  • in Aus- Fort- und Weiterbildungen zum Thema Barrierefreiheit intensiviert werden. 

Mehr zu Swanpoint

Was sind die Herausforderungen?

  • Grenzen der Erreichbarkeit
  • Angebote/Fortbildung für inklusive Medienbildung
    • werden nicht gefunden
    • sind nicht sexy
  • einsame Menschen erreichen
  • ländliche Region fördern
  • kritische Haltungen zu etablieren und zu akzeptieren (Lösung; gemeinsame Hobbies)
  • hoher Aufwand für Bildungsprogramme
  • gezielte Fortbildungen zur Barrierefreiheit

Die Panel-Präsentationen Best Practics

Wie erreichen wir alle? Best Practices

Transfer für eigene praktische Umsetzung

  1. Begrifflichkeiten (z. B. Senioren) überdenken, Bezüge herstellen, Konstruktivismus, Kommunikation. 
  2. Nicht nach Zielgruppen, sondern nach Personen/Themen ausrichten. 
  3. Digitale Achtsamkeit & Auswahlkompetenz/Medienfreie Räume.

    (siehe Präsentation)

Übersicht Teilnehmende

FüsselLara-TLM
GeislerMartin EAH Jena
Gönna von der Katharina TLMB: Thüringer Landesbeauftragter f. Menschen mit Behinderungen
HerrmannMandy Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK)
HoffmannAndrea-TMBWK
KißlingerVictoria Landesseniorenrat Thüringen
KonradKatrin  
LindermannAnke MDR
NeundorfGerrit-Spawnpoint - Institut für Spiel- und Medienkultur e.V.
QuasebarthSteffen Versammlungsmitglied Thüringer Landesmedienanstalt
StraßburgAsmus Radio F.R.E.I.
TorresJanet Koordinierungsstelle Medienbildung Sachsen
WettmarshausenMandy-Projekt "Digital? Nur mit Kinderrechten!"
ZieglerLuise Bauhaus-Universität Weimar

Zum Ergebnispapier
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Medienbildung für alle niedrigschwellig fördern

Leitung: Dr. Martin Ritter, Thüringer Landesmedienanstalt (TLM)

Kernaussage:

Förderprogramme können alle erreichen, wenn 

  • bereichs- und ministeriumübergreifend zusammengedacht wird,
  • der Aufwand zur Beantragung geringer und langfristiger gehalten wird, 
  • Eigenanteile überarbeitet werden oder wegfallen und
  • die Kommunen miteinbezogen werden.

Zur TLM

Was sind die Herausforderungen?

Medienbildung in Schule übers Schulbudget

  • Schulbudget (zu gering und unflexibel und gleichzeitig nicht abgerufen)
    • Wunsch: Transparenz zu Schulbudget
  • Schule muss sich selbst kümmern, dabei haben Medienpädagogen schon Konzepte und Projekte; Schule kennt keine Medienbildungsakteure
  • Förderstruktur lässt Schulprojekte nicht zu (kein „unterrichtliches“ Angebot) 

Fach Medienbildung & Informatik 

  • Wunsch nach Mitwirkung: Undurchsichtig: Wie kommt man in die Ausbildung/Schule mit medienpädagogischen Themen (auch als StartUp)?

Flickenteppich an Fördermitteln

  • Mit geringen Mitteln keine Flächendeckung möglich: Streichung von Mitteln 
  • Derzeit keine Dauerfinanzierung

Förderanträge: viel Aufwand und Pingpong 

  • wiederholte Datenabfrage (z. B. Führungszeugnisse, Dokumente)
  • lange Anträge für wenig Geld. jährliche Änderungen (Neubeantragung)
  • Unsicherheit: Wann kann die Maßnahme losgehen? Wo, ist was, einzureichen?
  • späte Auszahlung der Fördersummen von Medienbildungsförderung

Eigenmittel bei Förderanträgen schwierig: „Bildung macht kein Geld“

  • u. a. für gemeinnützige Vereine (z. B. Meifa) schwierig umsetzbar

  • Wo sollen die 20 % herkommen? 
  • bei Finanzierung der Eigenmittel intransparente Vorgehensweise – „einmal zählt das Argument, einmal nicht.“ 

Real bestehende Lösungen (Best Practice)

  • Thüringen ist generell engagiert, z. B. Schulamt Ostthüringen 
  • Freiwilliges Digitales Jahr kann unterstützen, aber nicht ersetzen, weil sie sind ja noch nicht ausgebildet

Kontakt von Medienbildung & Schule:

  • Akteursdatenbank der FSMT – muss aber noch an Schulen bekannt werden
  • Kontakt zu Schule über Orte: Hort, Bibliotheken auch in Schulgebäuden 
  • Ansprechperson für Medienbildung an der Schule (Hort-Koordination, Schulsozialarbeit)

Inspiration holen, um Förderung anders zu denken.

  • Denk-Bunt-Förderung läuft gut, auch pünktlich, 
  • auch Förderung des Ehrenamtsgesetzes oder 
  • Seniorenmedienbildungsprojekte oder 
  • Technikförderung

Förderung von Personal 

  • Smart City: kann Personal bezahlen: 4 Mitarbeiter; Medienpädagogen
  • 1 Mitarbeiterin bei Jena Kultur, die Fördermittel sucht

Leistungen, die als Eigenanteil anerkannt werden können (statt Geld)

  • Arbeitsplatz
  • Raum/Miete mit Betriebskosten 
  • Lizenzen, Abonnements
  • Technik (anteilig, vieles ist vorhanden)
  • ehrenamtliche Tätigkeit

Kreativität in Mittelbeantragung: Andere Fördertöpfe nutzen, die nicht direkt mit Medien zu tun haben 

  • Kita, Mehrgenerationenhäuser, etc. 
  • Ganztag (z. B. BMBFSFJ)
  • Schulen nehmen andere Mittel (außer Schulbudget) z. B. Schulförderverein (Kleinstbeträge), Refinanzierung
  • Kommunen
  • Krankenkassen haben Fördermöglichkeiten zu Gesundheit & Prävention
    • Beispiel: bei „Fit und gesund in der Kita“ gibt es ein „Medienkompetenzmodul“ für Kita, um sich selbst Konzepte zu schaffen
  1.  „Leitfaden Prävention“ durch Krankenkassen

Vorschläge für Lösungen (noch nicht bestehend) 

Haushaltsplanung: Medienbildung auf die Agenda aller Ministerien

  • insbesondere Bildungs- und Familienministerium bei Förderungen zusammenarbeiten
  • in die Fläche gehen
  • in Kommunen verankern (z. B. bestehende Orte: Bibliotheken, Probierladen)

Leichter zugängliche Förderung(sabläufe)

  • Medienbildungsprojekte auch mal IM Unterricht stattfinden lassen 
  • Dauer-Akkreditierung bekommen (z. B. mind. für 1 Schuljahr oder bis Abmeldung à einmalige Qualitätsprüfung)
    • nicht immer wieder neu bewerten
  • Idee: Konzepte, die Medienbildner haben: Schule, Eltern etc. anbieten 

Faire Förderung für Fachexpertise

  • Honorarsatz als Basis unabdingbar (auch Thillm-Honorarsätze sind unter aller Professionalität für Bachelor- oder Master-Abschluss) 
  • Gebraucht werden qualifizierte Mitarbeitende, die langfristig angestellt sind; aufseiten der Lernenden wichtig für Vertrauensbasis und Beziehungsarbeit
  • Medienpädagogen als Experten für Medienbildungsangelegenheiten 

Zusammendenken von Förderflickenteppich

  • Mehr zielgruppenübergreifende Förderung
  • Idee: Fundraising alle gemeinsam darüber Gedanken machen à Struktur aufbauen, die vom Land finanziert wird und für alle übernimmt und vermittelt.

Formate, die noch nicht stark gefördert werden

  • 1:1 Beratungen
  • Zusätzlich angestelltes Medienpädagogisches Fachpersonal
  • Fortbildungen für Medienpädagoginnen und Medienpädagogen
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung für pädagogisches Personal

Übersicht Teilnehmende

AndingAngelaDr.Volkshochschule Jena (Probierladen)5
BenkertInes-TMSGAF5
BircknerUte-eaf Thüringen-EKM/ Vorstand Thüringer Landesmedienversammlung5
BolteLukas-SPREUWEIZEN5
BunzelMatthias-DIE Digitalmacherei / SNIPIN gUG5
FenglerDetlef-SJR Gera5
HauboldRebekka Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen5
Haun-AnderleChristiane Techniker Krankenkasse5
HerrmannCindy Wartburg-Radio Eisenach5
KirscheAnja-AOK PLUS5
KupczykPatricia--5
MünsterAstrid-LOFT e.V.5
NiedergesäßJule Radio Lotte5
ReußnerJosephine-Initiativbüro Gutes Aufwachsen mit Medien5
RitterMartinDr.TLM 5
RudolfPauline Radio Lotte5
SchulzIrenDr.TMBWK5
StruckMaria-Landeselternvertretung5
VoigtChristoph-Stadtverwaltung Jena - Digitalagent für Schulen5
WernerSaraDr.-Ing.SNIPIN gUG| DIE Digitalmacherei5
ZwirnleinLuise-Universität Erfurt5

Zum Ergebnispapier

Ergebnisbild Feedback Jahrestreffen

Jahrestreffen - Die Hard Facts

  • mehr als 100 Teilnehmende aus der Medienbildung, der Politik und Verwaltung in Thüringen
  • Talk-Runde zum Thema:
    Verantwortung in der digitalen Welt mit Stephan König, Staatssekretär für Medien und Europa (TSK), Dr. Bernd Uwe Althaus, Staatssekretär für Bildung (TMBWK - abgesagt), Katharina Schenk, Ministerin (TMSGAF), Steffen Schütz, Minister (TMDI), Jochen Fasco, Direktor Thüringer Landesmedienanstalt (TLM)
  • Impulsvortrag, Dr. Susanne Eggert, Direktorin und fachliche Leitung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, zu ihrer Studie "Eltern besser erreichen – Handlungsansätze für die Medienpädagogik"
  • 5 Panels zu verschiedenen Themen mit Best-Practice-Austausch und Sammlung an Herausforderungen und ihren Lösungsmöglichkeiten rund um das Thema „Medienbildung unter herausfordernden Bedingungen“: Wie erreiche ich diejenigen, die ich sonst nicht erreiche?
  • 4 Bürgerradios aus Thüringen mit der Berichterstattung aus den Panels
  • Feedback (siehe Foto):
    1. Ich war mit der Veranstaltung im Allgemeinen zufrieden (69) 2. Ich gewann neue Ideen und Erkenntnisse (56) 3. Ich nehme konkrete Ideen für meine Arbeit mit (46) 4. Ich konnte mich (weiter) vernetzen (

Jahresreffen - die Ergebnisse

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