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Veröffentlicht am 25. Juni 2026. Nochmalige Vorstellung am 27.08.2026
Die Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit sind veröffentlicht. Nun geht es an ihre Umsetzung und auch Weiterentwicklung. Dieser Prozess wird von der Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen weiter begleitet und aktiv inhaltlich unterstützt. In Thüringen wird es dazu eine Veranstaltung des Medienbildungsnetzwerks im Herbst 2026 geben, in der es um die fachliche Diskussion und partizipative Beteiligung gehen wird. In diesem Arbeitstreffen sollen Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten für die Qualitätskriterien als Instrumente für die Praxis erarbeitet werden.
Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinsame Ziel, die Qualitätskriterien fest in der Medienbildung zu verankern, um so mehr Medienkompetenz in jeder Altersgruppe zu erreichen.
Alle Informationen rund um die Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit finden Sie hier auf dieser Seite. Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Anregungen und Kommentare, beantworten gerne Ihre Fragen!
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Die Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit sind final und wurden von der Arbeitsgruppe "Qualitätskriterien für Medienbildung" am 25. Juni 2026 in einer Online-Veranstaltung vorgestellt.
Die Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit stehen Ihnen unter diesem Beitrag als Download zur Verfügung. Zum einen als
Für alle, die diesen Termin nicht wahrnehmen konnten, gibt es einen Zusatztermin: 27. August 2026, 13:00 bis 14:00 Uhr, online. Bei Interessen melden Sie sich hier an: Link zur Anmeldung: Zusatztermin: Veröffentlichung Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit
Für weitere Termine der Zusammenarbeit und mehr Informationen scrollen Sie herunter.
Für mehr Hintergrundinformation stehen Ihnen auch die Netzwerk- oder Koordinierungsstellen in Sachsen und Sachsen-Anhalt zur Verfügung.
Koordinierungsstelle Medienbildung Sachsen
Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Gemeinsam sind wir stark. Der Slogan des Thüringer Medienbildungsnetzwerks hallt weiter. Gemeinsam wurden zur Kick-Off-Veranstaltung der Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen am 19. Februar 2025 die Anforderungen an die allgemeingültigen Qualitätskriterien in der Medienbildung im Impulspapier zusammengefasst. Diese Wünsche finden sich nun in den gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Medienbildung Sachsen (KSM) und der Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen entwickelten "Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit" wieder. Auch das Medienkompetenznetzwerk Sachsen-Anhalt wirkte daran mit.
Nach dem Start 2024 mit einer Arbeitsgruppe von Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen rund um die Medienbildung (mehr dazu siehe unten), liegt nun im finalen Teil des Erarbeitungsprozesses ein Papier vor, in dem unterschiedliche fachliche Perspektiven genauso berücksichtigt worden sind, wie der europäische Kompetenzrahmen (DigCompEdu) für die Medienbildung. Neben dem Impulspapier sind auch die Handreichung zur Entwicklung gelingender Medienbildungskonzepte von Spawnpoint (Krug 2024) und der Kriterienkatalog der Thüringer Bürgerradios (TMBZ 2010) mit eingeflossen.
Ziel der Kriterien ist es vor allem, den Fördermittelgebern und Financiers medienpädagogischer Arbeit eine Orientierung zu geben, was grundlegend für unsere Arbeit ist und was künftig gute zusätzliche Förderaspekte sein könnten.
Die Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen hatte sich gleich mit ihrem Start im Januar 2025 dazu der Arbeitsgruppe »Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit in Sachsen« der KSM angeschlossen, die diese Gruppe aus ihrem Netzwerk heraus ins Leben gerufen hat.
Die Kriterien wurden von der Arbeitsgruppe in drei Faktoren unterteilt:
Die Kriterien werden unterscheiden in
Zu den Kriterien wird auch eine ausführliche Publikation veröffentlicht, inklusive einiger Beschreibungen und beispielhafter Erklärungen zu den Faktoren und Kriterien sowie der umfangreichen Einordnung zur Entstehung und der Hintergrundpapieren.
Die Entwicklung und Implementierung klarer Qualitätskriterien zielt darauf ab, die Effektivität und Nachhaltigkeit medienpädagogischer Angebote sicherzustellen. Diesbezüglich wird ein Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz in der gesamten Gesellschaft sowie zur erfolgreichen Bewältigung der Herausforderungen der digitalen Transformation geleistet.
Wir als Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen haben diesbezüglich das konkrete Ziel,
Grundlage bildet der europäische Kompetenzrahmen DigCompEdu.
Bei der Erarbeitung wurden jedoch verschiedene Medienkompetenzmodelle als auch Modelle für medienpädagogische Arbeit berücksichtigt und zusammengetragen.
Die ausführliche Darstellung der Quellen und Anleihen erfolgt dann in der Publikation der Qualitätskriterien.
Die Arbeitsgruppe wurde von der Koordinierungsstelle Medienbildung Sachsen (KSM) Anfang 2024 aus dem Netzwerk Medienpädagogik Sachsen heraus einberufen und setzt sich aus Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen rund um die Medienbildung zusammen. Die AG kooperiert eng mit Bildungseinrichtungen, Medienpädagoginnen und Medienpädagogen sowie weiteren relevanten Akteurinnen und Akteuren Mitteldeutschlands.
Hier eine Auswahl der Institutionen der Mitwirkenden (alphabethische Reihenfolge):
Seit dem Frühjahr 2025 sind wir als Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen mit dabei, genau wie die Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.
Wir danken der KSM für die Initiative und allen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement und ihre Unterstützung.
Zunächst wurden in der Arbeitsgruppe in regelmäßigen Treffen verschiedene bestehende Modelle gesichtet und ergänzt um Erfahrungen aus der Praxis. Dann wurde sich für die Orientierung am DigCompEdu und Dagstuhl-Dreieck/bzw. Frankfurter-Dreieck entschieden, entlang dessen ein Modell mit 3 Faktoren zusammengestellt worden ist und sich für eine zweifache Gewichtung entschieden wurde.
Zum Medienpädagogik Praxiscamp in Würzburg im September 2025 wurden die Kriterien in einer Barcamp-Session mit weiteren Medienbildungsakteuren u. a. auch aus anderen Bundesländern vorgestellt und besprochen und ein erster Testlauf der Abstimmung der Gewichtung konnte durchgeführt werden.
Auch zum GMK Forum im November 2025 in Oldenburg wurden die Kriterien weiteren Medienbildungsakteuren vorgestellt und besprochen.
Von der AG wurden drei Fragebögen entwickelt und von der KSM als Online-Fragebogen realisiert, der an die Mitglieder der drei mitteldeutschen medienpädagogischen Netzwerke versendet wurde.
Die Auswertungen der Fragebögen durch die AG half neben der Gewichtung auch dabei, die Qualitätskriterien in Bezug auf die medienpädagogische Fachkraft, das Angebot und die Rahmenbedingungen zu verifizieren, bzw. zu ergänzen.
Gemeinsam erarbeiten wir daraus in der AG ein umfassendes Qualitätsmodell, das die Bewertung und Qualitätssicherung medienpädagogischer Angebote ermöglicht und somit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Medienbildung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen leistet.