Zu süß zum Teilen? - Kinderfotos im Internet

1 Lehren/Erziehen mit Medien (Mediendidaktik und Medienerziehung) / 2 Medienbildungsarbeit / 3 (berufs-)schulische Bildung / 3 außerschulische/informelle Bildung / 3 Lebenswelt der Zielgruppe / 3 Medien als Inhalt / 4 Smartphone & Apps / 5 kostenlos / 5 barrierefreier Zugang / 5 in anderen Sprachen / 6 online / 6 thüringenweit / 4 Social Media / 3 Sicherheit (z. B. Datenschutz, JuSchG) / 4 Bild (z. B. Foto, Collagen, Präsentationen)

Zu süß zum Teilen? - Kinderfotos im Internet

Online-Elternabend-Serie "Verstehen. Begleiten. Stärken. Familie im Digitalen Wandel"

Kinderfotos sind wertvolle Erinnerungen - doch wie sicher sind sie, wenn wir sie auf Instagram, im WhatsApp-Status oder in Familiengruppen teilen? An diesem Elternabend sprechen wir darüber, ab wann Kinder ein eigenes Recht am Bild haben, wie Sie ihre Privatsphäre schützen können und was hilft, wenn Fotos ungewollt in falsche Hände geraten.

Infos zur Reihe in der das Angebot stattfindet

Das Angebot ist Teil der Online-Elternabend-Serie "Verstehen. Begleiten. Stärken. Familie im Digitalen Wandel"

weitere Infos zum Angebot

Zielgruppe

  • Insbesondere Eltern von Kindern (0 – 14 Jahren)

Zusammenfassung: 5 Tipps von MEiFA

  1. Recht am eigenen Bild: Auch Kinder besitzen sowohl ein Recht am eigenen Bild, für das die Sorgeberechtigten zu einem entsprechenden Kindesalter einstehen (zw. 7 und 14 Jahren, je nach Reife und Einsichtsfähigkeit des Kindes), als auch ein Recht auf Privatsphäre. Was Erwachsene als niedliche Alltagsschnappschüsse teilen, kann Kindern später unangenehm sein. Einmal geteilt, können Fotos kaum mehr vollständig aus dem Netz gelöscht werden. 
  2. Kinder sind kein Content: Auch vermeintlich private Profile, WhatsApp-Gruppen oder Status-Meldungen gleichen einer Veröffentlichung von Kinderfotos. Einmal geteilte Bilder können von Empfänger*innen unbemerkt gespeichert und weitergeteilt werden. Tipp: Regelmäßig die eigenen Privatsphäreneinstellungen und Chatkontakte auf Aktualität kontrollieren. 
  3. Daten schützen: Keine personenbezogenen Informationen teilen wie z. B. den Namen, Schule, Kindergarten, Lieblingsspielplatz oder auch z. B. Standortdaten der erstellten Fotos deaktivieren, sodass diese nicht versehentlich geteilt werden. 
  4. Die 3-Schritt-Regel (Denken – Fragen – Posten): Erstens: Überlegen, ob das Foto intime Details preisgibt. Zweitens: Das Kind immer um Erlaubnis fragen (auch schon im Kindergartenalter!), um es so bereits früh für das Thema Bildrecht, Selbstwirksamkeit und eigene Grenzen zu sensibilisieren. Drittens: Genau prüfen, wer das Bild am Ende wirklich sehen kann. 
  5. Jedes Foto kann missbraucht werden: Täter*innen im Netz suchen gezielt auch nach alltäglichen Kinderfotos. Laut Polizei und Deutschem Kinderhilfswerk werden so vermeintlich harmlose Bilder (z. B. beim Sport oder Spielen) entwendet und in pädo-kriminellen Kontexte gestellt und geteilt. 

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Anbieterin

Projekt MEiFA - Medienwelten in der Familie - Fachstelle Medienbildung

Medienbildungsarbeit

Medienbildungsarbeit (medienpädagogische Tätigkeit: ein Angebot zur Teilnahme

Wirkungskreis

thüringenweit | online | deutschlandweit

Zeitpunkt

26.06.2026

Dauer des Angebots für die Teilnehmenden

19.00-19:45 Uhr

Zielgruppen

Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen | Familien | Erwachsene | Seniorinnen und Senioren | intergenerationelle Zielgruppen | Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Kosten

kostenlos für die Teilnehmenden, da eine Förderung besteht

Schwerpunkt der Medienbildungsarbeit

  • informiert werden über Medien und ihre Hintergründe (Medienkunde)
  • über Medien/mein Medienhandeln reflektieren (Medienkritik)
  • Lehren/Erziehen mit Medien (Mediendidaktik und Medienerziehung)

Themenschwerpunkte

  • Lebenswelt der Zielgruppe 
  • Medien als Inhalt 
  • außerschulische/informelle Bildung 
  • (berufs-)schulische Bildung

Mediale Schwerpunkte

  • Bild
  • Smartphone & Apps
  • Social Media
  • Internet

Barrierefreier Zugang

  • online via Videokonferenz

Kooperationspartner

  • TMSGAF, TMBWK mit der Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen

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